Erstmals Zivilprozess als Videokonferenz
Am Donnerstag findet erstmals in Berlin ein Zivilprozess per Videokonferenz statt. In der mündlichen Erörterung am Landgericht geht es um Versicherungsansprüche wegen eines Leitungswasserschadens, teilte das Gericht am Dienstag mit.   Mit dem Video-Prozess könnten auswärtige Beteiligte nicht nur Kosten und Reisezeit zum Gericht sparen, so das Gericht. In der Corona-Pandemie werde so auch die Ansteckungsgefahr gemindert. Die entsprechende Technik sei seit dem 1. Juli in beiden zivilen Dienststellen des Landgerichts in der Littenstraße und im Tegeler Weg nutzbar, hieß es. Bereit stehen demnach drei virtuelle Verhandlungsräume für zeitgleiche Prozesse. (dpa)

Kreuzberg bekommt eine weitere Fahrradstraße
Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat am Dienstag mit der Einrichtung einer Fahrradstraße zwischen Südstern und Mariannenplatz begonnen:  Sie verläuft über Körte-, Grimm- und Mariannenstraße und soll, so das Bezirksamt, „eine attraktive Radverbindung zwischen dem westlichen Teil des Bezirks und Friedrichshain und Mitte“  sein. Bis Freitag soll die provisorische Markierung der Fahrradstraße  der Mitteilung zufolge aufgebracht sein, während der  Markierungsarbeiten  zwischen 7 und 16 Uhr werde die Fahrbahn abschnittsweise  gesperrt. (BLZ)

Frauenquote in Landesfirmen  – Berlin auf Platz 4    
In öffentlichen Unternehmen des Landes haben im vergangenen Jahr 34 Frauen in Management-Positionen gearbeitet. Das entspricht einem Anteil von etwas mehr als 32 Prozent an allen Personen, die in solchen Spitzenjobs 2019 tätig waren, geht aus einer Studie des Lehrstuhls Public Management und Public Policy an der Zeppelin Universität Friedrichshafen hervor, die am Dienstag vorgestellt wurde. Mit dem Frauenanteil von rund einem Drittel belegt Berlin in der Liste der untersuchten Städte den vierten Platz. Im Vergleich zum Jahr davor waren demnach fünf Frauen weniger in Top-Positionen tätig. (dpa)

Aktivisten klettern auf Statue in der Spree
Aus Solidarität mit dem linksradikalen Hausprojekt Liebig34 in Friedrichshain haben Aktivisten am Dienstagmorgen die Skulptur „Molecule Man“ auf der Spree besetzt. Einer der Figuren wurde von mehreren Kletterern eine Sturmhaube in Regenbogenfarben angezogen. An der anderen wurde ein Transparent mit der Aufschrift „L34 stays – Wohnraum ist keine Ware“ angebracht. (dpa)

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