Berlin - Trotz seines Rücktritts als Senator für Verbraucherschutz und Justiz wird sich Michael Braun weiter in der Landespolitik engagieren – als Abgeordneter der CDU-Fraktion und als Chef des mächtigsten Kreisverbandes Steglitz-Zehlendorf. Er hat in seinem Wahlkreis in Zehlendorf ein Direktmandat gewonnen. Ist Braun, der wegen seiner Verwicklung in fragwürdige Immobiliengeschäfte den Senat verlassen musste, noch als Volksvertreter tragbar? „Wir gehen davon aus, dass Michael Braun sein Mandat wahrnimmt“, sagte Fraktionssprecher Michael Thiedemann am Dienstag.

Doch es dürfte nicht leicht werden, mit dem von seinem tiefen Fall enttäuschten Mann klarzukommen. Braun sitzt seit 1995 im Abgeordnetenhaus, hat sich mühsam hochgearbeitet. „Forderungen nach Posten sollte er nicht stellen“, hieß es aus Parteikreisen.

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