Berlin - Erst vor ein paar Tagen hatte sich Verdi-Verhandlungsführer Kalle Kunkel beschwert, dass immer noch nichts passiert sei: Die Mitarbeiter der halbprivaten Charité-Tochtergesellschaft CFM, viele seit Jahren unterbezahlt und befristet beschäftigt, seien trotz Ankündigungen des rot-rot-grünen Senats „mal wieder die Leidtragenden“, kritisierte Kunkel. Künftig dürften er und die Arbeitnehmer sich wohl vor allem für das Kleingedruckte interessieren. Denn die Grundsatzentscheidung ist gefallen, wie der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) jetzt der Berliner Zeitung sagte: Die CFM wird kommunal. Und die Löhne sollen schrittweise steigen.

Herr Müller, an der Charité wurde kürzlich wieder gestreikt: Beschäftigte des halbprivaten Dienstleisters Charité Facility Management (CFM) kritisieren seit Jahren ihre schlechte Bezahlung. Die rot-rot-grüne Koalition hat Abhilfe versprochen und will die CFM zurück ins Landeseigentum holen. Passiert ist aber noch nichts. Kommt das denn noch?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.