Berlin - Die steigenden Baukosten machen sich nun auch in steigenden Mieten bei den landeseigenen Wohnungsunternehmen bemerkbar. Die sechs landeseigenen Gesellschaften dürfen die Mieten in ihren freifinanzierten Neubauwohnungen bei der erstmaligen Vermietung um gut zehn Prozent erhöhen – von derzeit im Schnitt unter zehn Euro je Quadratmeter auf künftig elf Euro je Quadratmeter kalt. Gleichzeitig verpflichten sich die Unternehmen, die Wohnungen nach einem festen Schlüssel an Bezieher unterschiedlicher Einkommensgruppen zu vermieten.  

Das geht aus einer Ergänzung zur Kooperationsvereinbarung zwischen dem Berliner Senat, der Wohnraumversorgung Berlin und den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften aus dem Jahr 2017 hervor, die am Montag präsentiert wurde. Als freifinanziert gelten Wohnungen, die ohne Förderung des Landes Berlin errichtet werden, also keine Sozialwohnungen sind. Die sechs landeseigenen Unternehmen sind die Degewo, die Gewobag, die Howoge, die Gesobau, die Stadt und Land sowie die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM). Von ihren rund 336.000 Wohnungen fallen etwa 333.000 unter die Kooperationsvereinbarung.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.