Berlin - Wer in Berlin eine Wohnung mieten will, zahlt in der City und im Südwesten am meisten dafür. Das geht aus dem am Montag präsentierten Wohnungsmarktbericht 2020 der Investitionsbank Berlin (IBB) hervor. „Vor allem in der Innenstadt gibt es kaum einen Planungsraum, in dem die Angebotsmiete nicht über 13 Euro je Quadratmeter liegt“, sagte der Verfasser des Berichts, Arnt von Bodelschwingh vom Forschungsinstitut Regiokontext.

Weitere Gebiete mit hohen Mieten reichten bis nach Steglitz-Zehlendorf. Deutlich günstiger fallen die Angebotsmieten in Stadtrandlagen der Bezirke Marzahn-Hellersdorf, Spandau und Reinickendorf aus. Dort wurden im vergangenen Jahr überwiegend Wohnungen für eine Quadratmetermiete unter zehn Euro angeboten. Die Angebotsmieten, auf denen der Bericht basiert, informieren über die Forderungen der Vermieter in Inseraten. Zu welchen Mieten die Wohnungen am Ende vermietet wurde, geht daraus nicht hervor. In jedem Fall erlauben die Angebotsmieten aber eine Einschätzung zur Marktentwicklung.

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