Berlin - Das Ziel ist klar: Im Juni will Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) Eckpunkte für einen Gesetzentwurf für einen Mietendeckel in Berlin vorlegen – um den Anstieg der Wohnkosten per Landesgesetz zu bremsen. Das hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Mittwoch bekräftigt. Wie der Mietendeckel gestaltet werden soll, ist jedoch noch unklar. Darüber diskutiert die rot-rot-grüne Koalition derzeit mit Experten.

Wenn es nach der SPD-Abgeordneten Iris Spranger geht, sollen die Mieten auf dem jetzigen Niveau „eingefroren“ werden, also nicht weiter steigen dürfen. Die Grünen-Abgeordnete Katrin Schmidberger spricht dagegen davon, die Miethöhen je nach Wohnungsgröße und Baualtersklasse in einer Tabelle festzulegen. Dadurch werde es auch möglich, überhöhte Mieten zu senken. Die Berechnungsgrundlage solle sich dabei an Miethöhen aus der Zeit orientieren, „als der Wohnungsmarkt noch ausgeglichen war“, sagt Schmidberger. Wichtig sei, „ein Konzept zu erarbeiten, das einerseits möglichst viele Mieter schützt und andererseits eine angemessene Bewirtschaftung der Häuser sicherstellt“.

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