Berlin - Die Angst ist da. „Wir befürchten, dass unsere Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt werden – und wir dadurch verdrängt werden“, sagt ein Mieter aus der Finowstraße in Neukölln. Der Mann lebt in einem von rund 130 Häusern mit 3902 Wohnungen, die das schwedische Unternehmen Heimstaden Bostad in Berlin erwerben will. Mit 830 Millionen Euro ist das Geschäft nach Angaben des Maklerhauses Jones Lang Lasalle die „bundesweit größte Transaktion der Monate Juli bis September“. Die Verträge sind zwar schon unterzeichnet, doch weil etwas mehr als die Hälfte aller Häuser in einem Milieuschutzgebiet liegen, haben die Bezirke für diese Unterkünfte ein Vorkaufsrecht. Es ist also noch nicht sicher, ob Heimstaden Eigentümer aller 130 Häuser wird. 

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