Berlin - Die Einigung ist greifbar nah. Im Streit um die Zukunft von mehreren Tausend Wohnungen in Berlin haben sich das schwedische Unternehmen Heimstaden und Vertreter des Senats und der Bezirke weitgehend angenähert. Nachdem Heimstaden am Mittwochabend Vorschläge für einen verbesserten Mieterschutz in den Wohnungen vorgelegt hat, äußerten sich die Verhandlungspartner aufseiten des Landes Berlin nach einer Beratung am Donnerstag zufrieden.

„Ich bin zuversichtlich, dass die Verhandlungen nunmehr zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden können“, sagte Staatssekretärin Wenke Christoph aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Die Senatsverwaltung arbeite gemeinsam mit den betroffenen Bezirken mit Hochdruck an einer rechtlichen Bewertung des von Heimstaden übersandten Entwurfs für eine sogenannte Abwendungsvereinbarung, mit der das Unternehmen die Ausübung des gesetzlichen Vorkaufsrechts durch die Bezirke abwenden will.

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