Ausländische Investoren decken sich immer stärker mit Immobilien in Berlin ein. Wie am Dienstag bekannt wurde, hat der dänische Pensionsfonds PFA ein Immobilien-Paket für mehr als eine Milliarde Euro von der Industria Wohnen, einer Tochter der Degussa-Bank, mit Sitz in Frankfurt am Main erworben. Das Paket mit dem Namen „Century“-Portfolio umfasst rund 3700 Wohnungen und ein Gewerbeobjekt an 15 Standorten in Deutschland, darunter Berlin.

Für die Mieter ist die Nachricht vom Verkauf eher beunruhigend. Denn vonseiten der Beteiligten wurde am Dienstag verbreitet, es gebe ein „zusätzliches Mietsteigerungspotenzial“. Im Klartext: Sie sehen die Möglichkeit, die Mieten zu erhöhen. Wie viele der Wohnungen in Berlin liegen, wurde offiziell nicht mitgeteilt, doch dürfte es eine große Zahl sein. Denn mehr als die Hälfte der Mieterträge des Portfolios werden den Angaben zufolge in München und Berlin erzielt.

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