Berlin - Die Ergebnisse der Sondierungen von SPD, Grünen und Linken zur künftigen Wohnungspolitik stoßen auf Kritik. Der Berliner Mieterverein (BMV) erklärte am Montag, er sehe mehrere „Problempunkte“ nicht ausgeräumt. „Berlin hat aktuell ein rechnerisches Defizit von mindestens 70.000 Wohnungen“, sagte BMV-Geschäftsführer Reiner Wild. Dass auch die neue Landesregierung daran arbeiten wolle, dieses Defizit abzubauen, sei richtig. Allerdings vermisse der Mieterverein „eine klare Schwerpunktsetzung auf den konkreten Bedarf von Neubaumietwohnungen für mittlere und niedrige Einkommen und das deutliche Bekenntnis zum Erhalt preisgünstigen Wohnraums“.

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