Berlin - Es war im März 2016, als bei den Mietern in der Seumestraße 14 in Berlin die Alarmglocken läuteten. Durch Zufall hatten sie erfahren, dass ihr Haus an einen Investor verkauft werden soll.

Was darauf folgen könnte, hatten sie in Berlin schon oft mitverfolgt: Sanierung, Mieterhöhung, Verdrängung. „Wir sind eine Mieterschaft, wo keiner das Glück hatte, reich geboren zu sein”, erzählt Bewohnerin Birgit Ziener. Doch wenige Monate später hatten sie es trotzdem geschafft: Der Kaufvertrag über 2,6 Millionen Euro war unterschrieben. Die Mieter hatten dem Investor ihr Haus weggeschnappt - und das ohne jegliches Startkapital.

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