Das Vorgehen der Berliner Bezirke gegen die illegale Nutzung von Mietwohnungen als Ferienwohnungen scheitert noch immer an fehlendem Personal. Bislang sind in den Bezirken lediglich 16 Mitarbeiter damit befasst, das Gesetz über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum umzusetzen. Das teilte Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Björn Eggert mit.

Die meisten Mitarbeiter setzen Charlottenburg-Wilmersdorf (4) und Mitte (3) ein. Laut Lütke Daldrup kümmert sich in Reinickendorf sowie in Marzahn-Hellersdorf noch kein Beschäftigter um das neue Gesetz. Die Bezirke haben wiederholt darauf hingewiesen, dass qualifiziertes Personal kaum zu finden sei. Anders in Mitte: „Wir haben inzwischen fünf Mitarbeiter eingesetzt“, sagt Stephan von Dassel (Grüne), Stadtrat für Bürgerdienste. Die Zahl soll auf acht aufgestockt werden. Sein Bezirk sei personell damit in einer guten Situation.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.