Migrationsgeschichte der Hugenotten: Am Anfang flogen faule Früchte

Die neue Ausstellung im Hugenottenmuseum erzählt von schützenden Herrschern, aufgeregtem Volk, gelingender Integration – und bleibender Sichtbarkeit

Die Sänfte in der neu gestalteten Ausstellung im Hugenottenmuseum erinnert daran, dass die Zugewanderten zur Arbeitsbeschaffung vom König das Privileg erhielten, als Sänftenträger zu arbeiten. Fast wie eine Taxi-Lizenz.
Die Sänfte in der neu gestalteten Ausstellung im Hugenottenmuseum erinnert daran, dass die Zugewanderten zur Arbeitsbeschaffung vom König das Privileg erhielten, als Sänftenträger zu arbeiten. Fast wie eine Taxi-Lizenz.Berliner Zeitung/Markus Wächter

Endlich gibt es in Berlin wieder eine Ausstellung über die Einwanderung der Hugenotten und ihr vielfältiges wirtschaftliches und kulturelles Wirken für ganz Preußen. Vor fast 340 Jahren verließen etwa 200.000 französische Religionsflüchtlinge ihre Heimat; etwa 20.000 gelangten nach Brandenburg-Preußen – auch weil der 1640 bis 1688 herrschende Kurfürst Friedrich Wilhelm um sie warb.

Unbegrenzt weiterlesen.

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € im Monat nur 0,50 € pro Woche für die ersten 6 Monate
  • Jederzeit kündbar
0,50 € / Woche
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
16,99 € / Monat
  • Zugriff auf alle Exklusivinhalte
  • Wochenendausgabe in Ihrem Briefkasten
  • E-Paper für alle Geräte
  • Jederzeit kündbar
19,99 € / Monat