Berlin - Damit die Flughafengesellschaft FBB die Krise übersteht, müssen öffentliche Gelder in erheblicher Höhe fließen. Das Konzept, wie dies geschehen soll, hat am Freitag die erste Hürde genommen. Der Aufsichtsrat unterstützte den Plan, die Gesellschafter Berlin, Brandenburg und Bund für die Jahre 2022 und 2026 um Geld zu bitten. Ziel ist, dass das nicht erst durch Corona angeschlagene und mit 4,5 Milliarden Euro verschuldete Staatsunternehmen danach wieder auf eigenen Beinen stehen kann. „Zum einen brauchen wir Liquiditätshilfen in Höhe von 800 Millionen Euro“, sagte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup. „Zum anderen bitten wir darum, uns Kredite in Höhe von 1,1 Milliarden Euro abzunehmen.“ Erforderlich sei eine „Teilentschuldung durch direkte Zahlungen der Gesellschafter“. Allerdings zeichnet sich ab, dass weitere Finanzhilfen nötig werden, sodass der Betrag weit über zwei Milliarden Euro steigt.

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