Kraftwerk Jänschwalde im brandenburgischen Teil der Lausitz. 
Kraftwerk Jänschwalde im brandenburgischen Teil der Lausitz. 
Foto: picture alliance/Andreas Frank

Potsdam - Die Lausitz steht vor dem dritten großen Strukturwandel in ihrer Geschichte: Vor 150 Jahren wurde aus der landwirtschaftlich geprägten Provinz das wichtigste Braunkohlerevier in der heutigen Region Südbrandenburg-Nordsachsen. Zur DDR-Zeit wurden für die vielen Kohlekumpel und ihre Familien riesige Plattenbausiedlungen gebaut. Die Region wurde wohlhabender, dafür wurde die Landschaft teilweise massiv durch die Tagebaue zerstört. Nach dem Ende der DDR kam der zweite Strukturwandel in Form eines Zusammenbruchs: Etliche Tagebaue wurden geschlossen und Zehntausende Kumpel verloren ihre Jobs – eine Zeit der Depression. Nun steht das endgültige Aus für die Braunkohle in ganz Deutschland an – und damit auch in der Lausitz.

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