Die Nacht zum Freitag hat er im Freien verbracht. Er lag in einem Hauseingang am Hackeschen Markt, erzählt er, eingewickelt in zwei Schlafsäcke, während die Temperaturen mit jeder Stunde ein bisschen tiefer unter Null fielen. „Ich schlafe lieber draußen, Notunterkünfte sind stressig“, sagt er. „Geht schon.“

Doch es soll noch kälter werden, viel kälter, eine eisige Wetterfront kommt auf Berlin zu. Sie erreicht die Stadt am Wochenende, Mitte der kommenden Woche könnten die Temperaturen dann auf bis zu Minus 14 Grad fallen. Eine Kälte, wie Berlin sie seit Jahren nicht erlebt hat. Für Menschen, die auf der Straße schlafen, wird es dann lebensgefährlich.

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