Die in der Nähe des Hauptbahnhofs bei Bauarbeiten gefundene Weltkriegsbombe wurde um 13.18 Uhr entschärft. Die Arbeit der sogenannten „Feuerwerker“ vom LKA verlief planmäßig. Man habe den vorgesehenen Zeitkorridor eingehalten, teilte Polizeisprecher Winfrid Wenzel mit. Die Sperrungen in Mitte sind aufgehoben. Man rechne damit das der Verkehr sich innerhalb von zwei Stunden normalisiere, sagte Wenzel.

Der Sprengkörper war bei Bauarbeiten in der Heidestraße entdeckt worden und wird nun auf den Sprengplatz nach Grunewald gebracht. 

Im Folgenden finden Sie unser Minutenprotokoll. 

Wir halten Sie über die Verkehrsentwicklung auf dem Laufenden.

15.37 Uhr

Verspätungen bei der Bahn

Nach der Entschärfung einer Weltkriegsbombe nahe dem Berliner Hauptbahnhof kann es noch zu Verspätungen im Fern- und Regionalverkehr kommen. „Die S-Bahn fährt schon wieder pünktlich“, sagte ein Bahnsprecher am Freitagnachmittag. Bei anderen Zügen könne es noch dauern, bis sich der Betrieb normalisiert habe. Von 10.00 bis 11.30 Uhr waren Züge ohne Halt durch den Hauptbahnhof gefahren, danach wurde der Zugverkehr für zwei Stunden ganz eingestellt. Etwa 350 Züge waren nach Angaben der Bahn betroffen. Mehr als 10.000 Menschen hätten nicht aussteigen können oder hätten eine Umleitung nehmen müssen, sagte der Bahnsprecher.

14.34 Uhr

Liveticker beendet - Verkehrsmeldungen folgen

Wir beenden nun unsere Live-Berichterstattung und bedanken uns für Ihr Interesse und wünschen einen sonnigen Freitag. Verkehrsmeldungen folgen weiterhin an dieser Stelle.

14.15 Uhr 

Bundespolizei beendet Einsatz am Hauptbahnhof

13.57 Uhr

Peter Altmaier freut sich auch

13.55 Uhr 

Die Chefin ist zufrieden

13.45 Uhr

Feuerwehr zieht erste Bilanz

13.40 Uhr

Hauptbahnhof wieder freigegeben

Ein Sprecher der Polizei erklärte, dass innerhalb der nächsten 2 Stunden sich der Verkehr wieder normalisieren solle.

13.30 Uhr

Sperrungen werden aufgehoben - Bombe wird zum Sprengplatz gebracht

Laut Polizeisprecher Winfrid Wenzel wird der übrige Bombenteil jetzt zum Sprengplatz Grunewald gebracht. Alles sei planmäßig verlaufen, sagte Wenzel. Die Sperrungen werden nun nach und nach wieder aufgehoben.

13.18 Uhr 

Knall in Mitte - Zünder kontrolliert gesprengt

13.10 Uhr

Internationale Fernsehsender berichten

Auch italienische und russische Nachrichtensender berichten über die Entschärfung.

13.08 Uhr

Staus in Wedding

12.54 Uhr

Zünder wird entfernt

12.49 Uhr

Die Entschärfung beginnt

12.37 Uhr

Überblick zum Ablauf der Bombenentschärfung

Um 12.50 Uhr soll die Evakuierung des Sperrkreises vollständig abgeschlossen sein. Üblich ist bei solch einem Einsatz, dass eine Karenzzeit von 30 Minuten folgt. Dann soll der Sprengkörper entschärft werden. Dafür sind etwa 30 Minuten vorgesehen. Danach soll die Bombe abtransportiert werden. Dies erfuhr die Berliner Zeitung aus Polizeikreisen. Während der Entschärfung wird der Flugverkehr von und nach Tegel ausgesetzt.

12.31 Uhr

Berliner Kalauer des Tages: „Leerer als Lehrter geht nicht“, findet die Polizei 

12.20 Uhr

Entschärfung soll um 12.30 Uhr stattfinden

Noch ist der Zünder nicht von der Bombe entfernt. Wie Polizeisprecher Winfried Wenzel sagt, wird das aber in Kürze passieren. Wenzel: „Zwischen 12.30 und 12.35 wird der Feuerwerker mit der Arbeit beginnen. Möglicherweise wird dann ein detonationsähnlicher Knall zu hören sein. Der Zünder wird dann von der Bombe abgesprengt.“

12.17 Uhr

Für den Fall der Fälle - Löschboot einsatzbereit

In Tiergarten liegt das Löschboot der Berliner Feuerwehr einsatzbereit gegenüber der Feuerwehr Tiergarten. 

12.07 Uhr

Stau in Mitte

Der Verkehr staut derzeit sich auf der Chausseestraße, der Luxemburger Straße Richtung Pullitzbrück und der Friedrichsstraße Richtung Chausseestraße.  

12.01 Uhr

Alle im Einsatz - Feuerwehr ruft „Ausnahmezustand Rettungsdienst“ aus

Folglich sind alle verfügbaren Rettungskräfte gebunden. Eventuell kommt auch die freiwillige Feuerwehr zum Einsatz.  

11.57 Uhr

Einer läuft immer durchs Bild...

11.53 Uhr

Alles entspannt - am nahen Reichstag geht's ruhig zu - vor dem Hauptbahnhof auch

11.46 Uhr

Gab es auch länger nicht: Der Hauptbahnhof ist nun offiziell „leer“

11.37 Uhr

Zugverkehr über Hauptbahnhof komplett eingestellt 

Die Evakuierung des Gebäudes ist zudem laut Bundespolizei abgeschlossen. 

11.31 Uhr

Letzter Zug passiert den Hauptbahnhof

11.25 Uhr

Keine Panik - alles läuft nach Plan

11.22 Uhr

Beamte überprüfen Hbf erneut

Polizei kontrolliert erneut den Hauptbahnhof. Laut Bundespolizei dürfte der Entschärfungstermin um 12 Uhr haltbar sein.

11.18 Uhr 

Freude über leere Straßen

11.14 Uhr

Drehleiter-Einsatz - Evakuierungsmaßnahmen von Feuerwehr und Polizei verlaufen zügig 

11.08 Uhr

Hier hat die Feuerwehr Notunterkünfte eingerichtet 

11.01 Uhr

Kleine Detonation angekündigt

Polizeisprecher Winfried Wenzel sagt, um 11.30 Uhr werde in der Nähe des Sperrkreises eine kleine Detonation zu hören sein. „Da besteht kein Anlass für Panik. Das ist die Abtrennung des Zünders.“

10.54 Uhr

Reisende belagern Infostände

Der Bahnhof ist nun komplett evakuiert. Draußen auf dem Bahnhofsvorplatz werden Info-Stände von Fahrgästen belagert, die am Hbf ankommen oder wegfahren wollen.

10.47 Uhr

Polizei: Heidestraße wird nun komplett geräumt

10.40 Uhr

So markiert die Polizei bereits evakuierte Häuser

10.33 Uhr

U55 stellt Verkehr ein

Die BVG meldet, dass nun auch die über den Hauptbahnhof verkehrende U55 ihrem Betrieb vorläufig eingestellt hat.

10.30 Uhr

Überblick zur Evakuierung am Hbf und zur Entschärfung

Rund um den Berliner Hauptbahnhof ist die groß angelegte Evakuierung für eine Bombenentschärfung angelaufen. Der 500-Kilo-Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg sollte am Freitagmittag unschädlich gemacht werden. Die Polizei richtet rund um den Fundort in der Heidestraße eine Sicherheitszone ein. Im Hauptbahnhof hieß es über Lautsprecher: „Wir bitten Sie, den Bahnhof zu verlassen.“ Eine Polizeisprecherin sagte: „Wir klingeln und klopfen jetzt an den Wohnungstüren.“ Die Polizei twitterte ein Foto mit den Entschärfungsspezialisten und der Bombe. „Unsere Feuerwerker vom LKA (Landeskriminalamt) stehen bereit.“ Etwa 10.000 Menschen, die in einem Radius von 800 Metern um den Fundort in der Heidestraße leben, müssen zur Sicherheit ihre Wohnungen verlassen.

Durch die Absperrungen wird vorübergehend ein Teil der Innenstadt lahmgelegt. Betroffen sind neben dem ansonsten stark frequentierten Hauptbahnhof das Sozialgericht, das Bundeswirtschaftsministerium, der Bundesnachrichtendienst und ein Teil des Bundesverkehrsministeriums. Die Charité und das Bundeswehrkrankenhaus müssen ebenfalls teilweise geräumt werden. Das Museum für Gegenwartskunst im Hamburger Bahnhof bleibt den ganzen Tag geschlossen. Der Tiergartentunnel ist laut Polizei seit 9.00 Uhr für den Straßenverkehr gesperrt, ebenso die Heidestraße.
Nach Angaben der Deutschen Bahn halten ab 10.00 Uhr keine Züge mehr, ab 11.30 Uhr werde der Zugverkehr bis voraussichtlich 13.00 Uhr vollständig eingestellt. Ein Bahnsprecher sagte am Freitag, der S-Bahnverkehr solle nach der Entschärfung schnell wieder anlaufen, im Fernverkehr würden etwa zwei Stunden für den Anlauf gebraucht.

Nach Schätzungen der Senatsverwaltung für Umwelt liegen noch immer etwa 3000 Bomben, Granaten und Munitionsreste in Berlin unter der Erde. 

10.26 Uhr 

Sperrung am Hauptbahnhof dauert an

10.20 Uhr

Infos der Polizei zur Bombe und der Entschärfung

10.15 Uhr 

So leer ist der Berliner Hauptbahnhof

10.09 Uhr

Entschärfung hat auch Auswirkungen auf Schiffsverkehr

10.08 Uhr 

Besonderer Service für Anwohner im Sperrkreis

10.05 Uhr 

S-Bahnen halten nun nicht mehr am Hauptbahnhof

10 Uhr

Aktueller Bericht vom Hauptbahnhof

10 Uhr 

Hauptbahnhof wird geräumt

Die Polizei sperrt nun den Hauptbahnhof ab. In der Chausseestraße staut sich derweil der Verkehr Richtung Mitte. 

9.43 Uhr

Hinweise aus dem Ruhrgebiet

9.38 Uhr

Bundeswirtschaftsministerium meldet sich „arbeitsfähig“

9.30 Uhr

Entspannte Reisende am Hbf

Noch geht am Berliner Hauptbahnhof alles seinen normalen Gang, berichtet unsere Reporterin Julia Haak. Menschen reisen an und ab und sitzen vor dem Eingang mit einer Tasse Kaffee in der Sonne.

9.25 Uhr

Erster Überblick zur Evakuierung

Rund um den Berliner Hauptbahnhof hat am Freitagmorgen die groß angelegte Evakuierung für eine Bombenentschärfung begonnen. Der 500-Kilo-Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg sollte am Mittag unschädlich gemacht werden. Die Polizei richtet rund um die Fundstelle eine Sicherheitszone ein. Im Hauptbahnhof hieß es über Lautsprecher: „Wir bitten Sie, den Bahnhof zu verlassen.“ Eine Polizeisprecherin sagte: „Wir klingeln und klopfen jetzt an den Wohnungstüren.“ Etwa 10.000 Menschen, die in einem Radius von 800 Metern um den Fundort in der Heidestraße leben, müssen zur Sicherheit ihre Wohnungen verlassen. Durch die Absperrungen wird vorübergehend ein Teil der Innenstadt lahmgelegt.

9.21 Uhr

Polizei sperrt Heidestraße und Tiergartentunnel

9.14 Uhr 

Polizei Brandenburg informiert Pendler

9.07 Uhr 

U-Bahnverkehr im Sperrkreis 

Wann die von der Entschärfung betroffene U55 ihren Betrieb einstellt ist noch unklar. Dies entscheidet die Polizei nach Bedarf.

9.02 Uhr 

Einrichtung des Sperrkreises beginnt

Die Polizei sperrt nun den gesamten Bereich rund um die Entschärfung ab. 

9 Uhr

Feuerwerker-Team vom LKA

8.50 Uhr

S-Bahn korrigiert Angaben 

8.43 Uhr

Gibt es auch: Freude über den enspannten Weg zur Arbeit

8.36 Uhr

DB-Sprecher: „Vergleichbare Situation hatten wir noch nicht“

Etwa 300.000 Reisende und Besucher bewegen sich nach DB-Informationen täglich über den Hauptbahnhof. „Eine vergleichbare Situation in diesem Ausmaß hatten wir noch nicht“, sagte Friedemann Keßler, Leiter des Regionalbereichs Ost bei der Deutschen Bahn und verantwortlich für den Berliner Hauptbahnhof. Keßler schätzt, dass vor allem Ortsfremde und Fernreisende Probleme mit den Änderungen in den Verkehrsplänen haben könnten. Darum sollen an den Ausweichbahnhöfen für den Fernverkehr mehr Mitarbeiter stehen, die Reisenden helfen. Dafür wird die Deutsche Bahn auch zusätzliches Personal anheuern, wie eine Sprecherin bestätigte.

Bereits gebuchte Tickets für den Fernverkehr zwischen 10.00 und 15.00 Uhr können Kunden kostenlos zurückgeben oder bis einschließlich Samstag nutzen, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Sitzplatzreservierungen können kostenlos umgetauscht werden. Auch die Mitarbeiter am Hauptbahnhof müssen ihren Arbeitsplatz verlassen: Etwa 1300 Angestellte der Deutschen Bahn kommen entweder in den Büros am Ostbahnhof unter oder können von Zuhause aus arbeiten. Einige Mitarbeiter werden auch zur Verstärkung an den anderen Bahnhöfen eingesetzt. Hinzu kommen etwa 75 Geschäfte, sagte Keßler. Ob die Betreiber für die Bombenentschärfung schließen oder erst am Nachmittag öffnen, sei ihnen selbst überlassen. Wie hoch der finanzielle Verlust wegen der Sperrung sein wird, kann der Bahnhofschef noch nicht einschätzen. „Das ist erst einmal nachrangig“, sagte Keßler. „Wenn der finanzielle Erfolg des Hauptbahnhofs von den wenigen Stunden Sperrung abhängen würde, wäre er schlecht aufgestellt.“

8.31 Uhr 

Was die Bombenentschärfung mit der Freizeitgestaltung zu tun hat...

8.21 Uhr

Vorbereitungen der Entschärfung haben begonnen

Am Freitagmorgen sammelten sich die ersten Einsatzkräfte im Sperrgebiet in der Nähe des Hauptbahnhofs, wie ein Polizeisprecher schilderte. Von 9.00 Uhr an richtet die Polizei im Radius von 800 Metern um den Fundort auf einer Baustelle in der Heidestraße eine Sicherheitszone ein. Etwa 10.000 Anwohner müssen vorübergehend ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Wer keine andere Bleibe hat, kann zeitweise in Sammelunterkünften unterkommen. Bei einem reibungslosen Ablauf der Evakuierung gehen die Einsatzkräfte davon aus, dass die Entschärfung der Fliegerbombe gegen 12.00 Uhr beginnen kann.

Im Sperrkreis liegt auch der Berliner Hauptbahnhof. Dort halten nach Angaben der Deutschen Bahn ab 10.00 Uhr keine Züge mehr, ab 11.30 Uhr werde der Zugverkehr bis voraussichtlich 13.00 Uhr vollständig eingestellt. S-Bahnen fahren in dem betroffenen Bereich voraussichtlich bis 14.00 Uhr nicht. Der 500-Kilo-Blindgänger der Briten ist einer von vielen Überresten aus dem Zweiten Weltkrieg. Noch immer liegen nach Schätzungen der Senatsverwaltung für Umwelt etwa 3000 Bomben, Granaten und Munitionsreste in Berlin unter der Erde.

8.15 Uhr

Hier finden Sie eine virtuelle Karte zum Sperrkreis während der Entschärfung. 

8 Uhr

Zwischen diesen Bahnhöfen gibt es Einschränkungen

7.22 Uhr

Kulanzregelung der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn verweist auf ihrem Twitter-Account auf einen Link zur Kulanzregelung. Bahnfahrer können online ein entsprechendes Formular ausfüllen.

7.16 Uhr

So umfahren Sie das Verkehrschaos am Freitag

In der Zeit von 10 bis 14 Uhr wird der Berliner Hauptbahnhof nicht mit Fernverkehrszügen erreichbar sein. Die Deutsche Bahn informiert Reisende, sobald weitere Informationen vorliegen. Regionalzüge werden umgeleitet (s.u), auch der S-Bahn-Verkehr ist eingeschränkt. Betroffen sind die S-Bahn-Linien S3, S5, S7 und S9.

Die Ringbahn S41/S42 ist nach Angaben der S-Bahn frei und kann zur Umfahrung genutzt werden. Relativ nah am Hauptbahnhof, aber dennoch erreichbar Hauptbahnhof sind die folgenden Bahnhöfe der Ringbahn: Beusselstraße, Westhafen, Wedding.

Die S-Bahn Berlin empfiehlt außerdem, auf die U-Bahnlinie U2 (Ruhleben-Pankow) auszuweichen. Die Haltestellen Zoologischer Garten, Potsdamer Platz und Alexanderplatz sind so erreichbar.

Soweit es die Straßensperrungen zulassen, werden zwischen Friedrichstraße und Tiergarten Ersatzbusse eingesetzt.

Haltestellen des Ersatzverkehrs:

Ab 9 Uhr gibt es umfangreiche Straßensperrungen rund um den Hauptbahnhof. Hier hilft nur, den Bereich weiträumig zu umfahren. Gesperrt sind folgende Straßen:

7.08 Uhr

Hinweis: Hier befinden sich die Notunterkünfte

Es gibt zwei Sammelunterkünfte: in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule (Quitzowstraße 141) und in der Grundschule Neues Tor (Hannoversche Straße 20).

6.52 Uhr

Sperrung am Hauptbahnhof – Leiter spricht von Ausnahmesituation

Die Bombenentschärfung in Berlin-Mitte und die damit verbunden Maßnahmen sind ebenso für Friedemann Keßler, Leiter des Regionalbereichs Ost bei der Deutschen Bahn und verantwortlich für den Berliner Hauptbahnhof, eine Besonderheit: „Eine vergleichbare Situation in diesem Ausmaß hatten wir noch nicht.“ Keßler weiter: „Wir haben schon dreimal geschluckt, als wir am Dienstagnachmittag von der Bombenentschärfung erfahren haben.“

6.30 Uhr

Der Zeitplan für die Bombenentschärfung

9 Uhr: Ein Sperrkreis von 800 Metern wird rund um den Fundort an der Heidestraße in Moabit eingerichtet. Polizisten werden dann von Haus zu Haus gehen und die Leute aus den Wohnungen und Büros bitten. Mit Lautsprecherwagen wollen die Einsatzkräfte die Anwohner am Freitagmorgen dazu bewegen, die Häuser zu verlassen. 

10 Uhr: Züge halten nicht mehr am Hauptbahnhof. Das Gebäude wird komplett geräumt.

11.30 Uhr: Der Zugverkehr in und um den Hauptbahnhof wird vollständig eingestellt. Ab dann beginnt die Entschärfung des Zünders.

Wann die Sperrungen wieder aufgehoben werden, steht noch nicht fest.

Freitag, 6 Uhr:

Diese Regionalverbindungen sind von der Bombenentschärfung betroffen

Der Regional- und Fernverkehr der Bahn ist voraussichtlich zwischen 10 und 14 Uhr beeinträchtigt. Ab 10 Uhr fahren die Züge am Hauptbahnhof durch. Ab 11.30 Uhr wird der Zugverkehr komplett eingestellt.

Bahnreisende finden aktuelle Informationen unter www.bahn.de/reiseauskunft und in den Verkehrsmeldungen der Bahn. Aktuelle Informationen zum Verkehr der ODEG unter http://odeg.de/.

Donnerstag, 22 Uhr

Gute Nachrichten für Fluggäste 

Während es am Mittwoch hieß, dass der Flugbetrieb in Tegel beeinträchtigt sein könnte, ist seit Donnerstagnachmittag klar: In Abstimmung mit der Deutschen Flugsicherung wurde ein Verfahren vereinbart, um am Freitag auch während der Bombenentschärfung wie geplant fliegen zu können.

Donnerstag, 20 Uhr

Für Unterkünfte ist gesorgt

Für Betroffene, die während der Entschärfung eine Unterkunft benötigen, werden in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule an der Quitzowstraße 141 und an der Grundschule Neues Tor an der Hannoverschen Straße 20 Sammelunterkünfte eingerichtet.

Donnerstag, 18 Uhr

So sind Bundeswehrkrankenhaus und Charité betroffen

Bundeswehrkrankenhaus: Operationen werden stattfinden. Auch die Intensivstationen sind nicht betroffen. Bis zu 50 Patienten müssen auf andere Stationen des Krankenhauses im hinteren Bereich des Krankenhauses verlegt werden. Das betreffe aber keine schweren sowie lebensbedrohlichen Fälle. Die Verlegung beginnt am Morgen.

Charité: Ab 9 Uhr ist der nordwestliche Bereich des Campus Charité Mitte mit den Gebäuden an der Invalidenstraße bis zum Berliner Medizinhistorischen Museum betroffen. In dem Museum soll eine Ausstellung um den Scheintod in Europa gezeigt werden. Erster Öffnungstag sollte der Freitag sein. Doch aufgrund der geplanten Bombenentschärfung musste dies auf Sonnabend gelegt werden. Außerdem müssen Teile der Charité-Verwaltung und 40 stationäre Betten evakuiert werden. Das Bettenhaus Mitte ist nicht betroffen.

Donnerstag, 17 Uhr

Bundesnachrichtendienst soll evakuiert werden

Das Gebäude an der Chausseestraße soll evakuiert werden. Über den Zeitraum und das Ausmaß der Räumung gab die Pressestelle aus „sicherheitlichen Gründen“ keine Auskunft. 

Donnerstag, 16 Uhr

Sozialgericht und Bundeswirtschaftsministerium bleiben geschlossen

Das Hauptgebäude des Bundeswirtschaftsministerium an der Scharnhorststraße bleibt am Freitag geschlossen. Etwa 1000 Mitarbeiter haben damit frei. Durch Home-Office und Ausweichbüros in den beiden weiteren Dienststellen an der Hannoverschen Straße und an der Straße Alt-Moabit sollen die Dienste aller Referate sichergestellt werden. 

Das Sozialgericht Berlin an der Invalidenstraße ist am Freitag sowohl für die Belegschaft als auch für die Öffentlichkeit ganztägig geschlossen. Insbesondere auch die Bibliothek und die Rechtsantragsstelle werden nicht zugänglich sein. Bereits anberaumte Sitzungen werden abgeladen. Insgesamt werden 21 Verhandlungen von 7 Kammern nicht stattfinden können.

Donnerstag, 15 Uhr

An diesen Schulen findet kein Unterricht statt

Nach Angaben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wird in der Kurt-Tucholsky-Grundschule kein Unterricht stattfinden. Die Notbetreuung wird in der Moabiter Grundschule abgesichert.

In der Theodor-Heuss- Gemeinschaftsschule findet der Unterricht bei den Klasse 7 bis 10 nicht statt. In der Grundschule am neuen Tor findet der Unterricht statt. Den Eltern ist jedoch freigestellt, ob sie ihre Kinder aufgrund der komplizierten Anfahrtssituation in die Schule schicken wollen. 

Donnerstag, 14 Uhr

Prüfen Sie, ob Sie im Sperrkreis liegen!

Unsere Karte zeigt den 800-Meter-Sperrkreis rund um den Fundort der Bombe. Durch Klicken auf das Plus-Zeichen können Sie die Karten heranzoomen und so erkennen, ob Sie von dem Sperrkreis am Freitag betroffen sind. 

Außerdem finden Sie hier die ausgewiesenen Notunterkünfte. Die Polizei beginnt am Freitag ab 9 Uhr mit der Räumung des Sperrkreises. Anlieger müssen dann die Gebäude innerhalb des 800-Meter-Radius verlassen.

Donnerstag, 13 Uhr

Umfangreiche Verkehrseinschränkungen angekündigt

Der Hauptbahnhof muss am Freitag zeitweise komplett gesperrt werden. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, fahren ab 10 Uhr die Züge durch und halten nicht mehr am Hauptbahnhof. Ab 11.30 Uhr werde der Zugverkehr in und um den Hauptbahnhof vollständig eingestellt. 

Im Sperrkreis liegen die Bundesstraße 96, die Invalidenstraße sowie Teile der Fennstraße und Perleberger Straße. Auch die Lehrter Straße und die Scharnhorststraße werden nicht befahrbar sein. Frei sind nach Informationen der Polizei die Chausseestraße und die Berliner Ringbahn.

Lesen Sie hier nach, wo der Verkehr am Freitag eingeschränkt ist!

Der S-Bahnverkehr wird zwischen den Bahnhöfen Friedrichstraße und Tiergarten unterbrochen. Einschränkungen wird es nach Angaben der BVG auch im Bus- U-Bahn- und Straßenbahnverkehr geben. Außerdem muss der Flugverkehr am Flughafen Tegel ruhen.

Donnerstag, 12 Uhr

Nicht die erste große Bombenentschärfung

Immer wieder müssen in Berlin Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Zuletzt wurde Ende Oktober 2017 eine Bombe am Innsbrucker Platz in Schöneberg entdeckt. 10.000 Anwohner im Berliner Westen mussten ihre Häuser verlassen.

Ende August 2017 wurde ein Blindgänger in Spandau entschärft – viele Passagiere saßen am Flughafen Tegel fest.

Donnerstag, 11 Uhr

Vermutlich 3000 Sprengkörper noch im Berliner Boden

Mehr als 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs liegen in Berlin immer noch Tausende Sprengkörper unentdeckt im Boden. Die zuständige Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz schätzt die Zahl der Bomben, Granaten und Munitionsreste auf rund 3000. Sie sind Überbleibsel der mehr als 380 Bombenangriffe, die Historikern zufolge zwischen 1939 und 1945 auf Berlin geflogen wurden. Mehr als 45.000 Tonnen Sprengstoff wurden abgeworfen. 

Nach Angaben der Polizei entschärften Experten im vergangenen Jahr rund 33 Tonnen Sprengmittel. Darunter waren neun Fliegerbomben mit mehr als 50 Kilogramm Gewicht. (BLZ/dpa)