Eine Berliner Staatsanwältin soll die Altersfeststellung eines tatverdächtigen und angeblich minderjährigen Flüchtlings verhindert haben. In dem Fall geht es um den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs: Wie die Bild am Sonntag berichtete, soll ein angeblich 13-Jähriger ein vier Jahre altes Mädchen sexuell missbraucht haben. Die Polizei ermittelte. Die zuständige Staatsanwältin stellte das Verfahren ein, weil ein 13-Jähriger als Kind strafunmündig ist.

Die Polizei bestätigte am Sonntag das Ermittlungsverfahren. Man könne nur ermitteln, die Entscheidungen über den Fortgang des Verfahrens treffe immer die Staatsanwaltschaft, hieß es. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, sagte auf Anfrage der Berliner Zeitung, dass der Fall geprüft werde.

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