Berlin - Gut, dass es Lösungsmittel gibt. So konnten unter den 300 Klima-Aktivisten der „Extinction Rebellion“, die sich am Montag vor dem Brandenburger Tor versammelten, um den Verkehr lahmzulegen, diejenigen, die ihre Hände mit Sekundenkleber am Asphalt befestigt hatten, ohne größere Hautschäden losgelöst werden. Laut Polizeiangaben seien es sechs Personen gewesen, die angeklebt waren. Insgesamt habe es zwei Festnahmen und sieben leicht verletzte Beamte im Rahmen der Proteste am Montag gegeben.

Die unangemeldete, größtenteils friedliche Protest-Aktion wurde nach fast drei  Stunden aufgelöst. Der Umgang mit einem wilden Aktivisten-Camp, das sich im Monbijou-Park in Mitte gebildet hatte, war dagegen am Nachmittag zunächst unklar. Die Polizei teilte nach Prüfung mit, es handele sich um eine spontane politische Versammlung, die Menschen dürften bleiben, aber müssten die Zelte abbauen. Die Organisatoren der Proteste warfen der Polizei teils Gewaltausübung beim Auflösen rund um das Brandenburger Tor vor. Menschen seien geschlagen und an den Haaren gezogen worden, die Polizei äußerte sich zunächst dazu nicht.

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