Berlin - Im Berliner Impfzentrum Tempelhof sollen Qualitätsmängel an Medizinprodukten entdeckt worden sein, was in der Belegschaft Sorge ausgelöst hat. Konkret geht es um Spritzen, mit denen die Impfstoffe gegen Covid-19 verabreicht werden. Es besteht offenbar die Gefahr, dass sich Kunststoffpartikel lösen könnten, die schlimmstenfalls mit injiziert werden könnten. Das geht aus einer internen Nachricht hervor, die der Berliner Zeitung vorliegt. Darin warnte ein Beschäftigter aus dem Impfzentrum seine Kollegen ausdrücklich vor „minderwertigen Spritzen“.

„Einmal wichtig für alle. Wir haben auch in den MIT (Mobiles Impfteam, Anm. d. Red.) heute sehr viele minderwertige Spritzen, bei denen der vordere, schwarze Teil des Kolbens aufgrund eines Produktionsfehlers am Konus festklebt. Der Kolben ist somit vermutlich nicht gleichmäßig verarbeitet und somit besteht das Risiko, dass Kunststoffpartikel in die Spritze gelangen und gegebenenfalls mitverimpft werden können“, heißt es in der Nachricht, die im Mitarbeiter-Chat der Impfzentren versendet wurde.

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