Berlin - Ein Gefühl von Aufbruch für die Turmstraße vermittelt das einstige Hertie-Kaufhaus nicht gerade. Eher eines von Schluss, Ende, Abriss. Nur noch der Torso des früher bei den Moabitern so beliebten Hauses steht auf runden Betonpfeilern, die aus der Ferne wie Stelzen aussehen. Am Giebel prangt noch der rote Hertie-Schriftzug. Die Fassade aber ist noch hässlicher als früher, die Jalousien vor den Restaurantfenstern im dritten Stock hängen schief. Symbolhaft belegen sie den Niedergang der Turmstraße in den vergangenen Jahren. Und trotzdem: Für die Moabiter könnte das Hertie-Haus jetzt wie ein Signal wirken, für einen Aufbruch – zurück in eine bessere Zeit.

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