Berlin - Es gibt Momente, da ist es sicher kein Vergnügen, im Senat zuständig für Verkehr zu sein. Da kann Senatorin Regine Günther (Grüne) noch so eindringlich von einer Mobilitätswende sprechen – es gibt immer Menschen, denen der Umbau nicht schnell genug geht. Von den anderen, die die Grünen-Verkehrspolitik für Anti-Autofahrer-Ideologie halten, ganz zu schweigen. Es gibt aber auch Momente, da ist es praktisch für Verkehr zuständig zu sein.

So einer war am Dienstag: Da tagte erst am Vormittag der Senat im Rahmen seiner Bezirketour im Rathaus Marzahn-Hellersdorf am Alice-Salomon-Platz – eine Stunde nach Ende der Sitzung saß Regine Günther bereits im Roten Rathaus (Luftlinie 16 Kilometer) und stellte ihre Pläne zum Fußverkehr in Berlin vor. Mit der U-Bahn waren beide Termine ganz knapp unter einen Hut zu bringen, die Verkehrssenatorin ließ sich mit dem Auto fahren und war bequem früh genug da.

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