Berlin - Wenn Marco Gohla von seiner aktuellen Situation spricht, fallen Wörter wie Wut, Enttäuschung, Unverständnis und Frust. Seit Monaten lebt er von seinen Rücklagen und nun wurde auch noch die Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März beschlossen. „Für mich ist es eine Katastrophe. Mir bleibt nichts mehr übrig, was ich mir in den letzten Jahren angespart habe“, erzählt der 61-jährige Ladenbesitzer. In seinem Bekleidungsgeschäft „Look54 Berlin“ am Kurfürstendamm hängen Plastikplanen über Schaufensterpuppen und über den Regalen, die mit Kleidungsstücken gefüllt sind. Ob die T-Shirts, Blazer, Hemden und Hoodies am Ende des verlängerten Lockdowns endlich wieder von der Plane befreit werden können? „Wer weiß das schon?“, sagt Gohla. Er hoffe es zumindest sehr. 

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