Im Jahr 1839 kam der jüdische Kaufmann Valentin Manheimer auf die Idee, ein Damenmantel-Modell fünfmal anzufertigen. Eine geniale Idee, wie sich herausstellte, sie revolutionierte die Welt von Kleidung und Mode. Der aus einem Dorf im Jerichower Land zugezogene Sohn eines jüdischen Kantors und Händlers hatte als 21-Jähriger mal eben die Konfektion erfunden und für sich selbst den Weg zu Erfolg und Wohlstand gebahnt.

Ort des Geschehens: der Hausvogteiplatz. Valentin Manheimer und seine beiden Brüder blieben nicht die einzigen, die dort ihr Textilgeschäft aufbauten. Die meisten Gründer waren Juden. Binnen weniger Jahrzehnte entstand im Stadtraum rund um den Hausvogteiplatz ein Ort explodierender Kreativität.

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