Berlin - Berlin setzt bei der Unterbringung von Flüchtlingen auf eine neue Generation modularer Unterkünfte (MUF). Die „MUF 2.0” sollen eher klassischen Mehrfamilienhäusern ähneln und ausschließlich Wohnungen und Appartements umfassen, wie Integrationssenatorin Elke Breitenbach (Linke) sowie ihre Kollegen Katrin Lompscher (Wohnen) und Matthias Kollatz-Ahnen (Finanzen) am Mittwoch mitteilten. Perspektivisch sollen die neuen Unterkünfte auch Familien, Studenten oder Auszubildenden bezahlbaren Wohnraum bieten, hieß es weiter. Teilweise würden sie in neue Wohngebiete integriert.

Bislang sind 10 MUFs der ersten Generation fertig und weitere 19 in Planung oder Bau. Sie verfügen über Familienwohnungen und Zimmer, die mit je zwei Menschen belegt sind. Am Dienstag hatte der Senat beschlossen, in Kooperation mit den Bezirken weitere 25 solcher Unterkünfte zu errichten - die „MUF 2.0”. Aktuell leben in Berlin rund 24 800 Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften, 2400 davon in Notunterkünften. (dpa)