Berlin - Es ist das erste Mal, dass Bekim H. im Gerichtssaal etwas sagt. Dass er nicht seine Anwälte für sich sprechen lässt. Es ist das letzte Wort, das dem Angeklagten im Prozess um den Mord an der 15-jährigen Noelle an diesem Dienstagmittag vor der Urteilsverkündung zusteht. Der 42-Jährige steht auf, er nimmt seine Mund-Nasen-Maske ab. Dann schaut er Mutter und Schwester des getöteten Mädchens an. Als Nebenklägerinnen haben sie ihm an fast jedem der 13. Verhandlungstage gegenübergesessen. „Ich möchte mich entschuldigen bei der Familie. Ich wollte nie, dass das Mädchen stirbt. Ich wollte es nicht umbringen. Es tut mir leid.“

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