Berlin - Die Zahl moldawischer Staatsbürger, die in Berlin Asyl beantragen, ist in den vergangenen zwei Monaten stark gestiegen. Im Juli trafen im Schnitt 60 Menschen pro Tag im Berliner Ankunftszentrum auf dem Gelände der früheren Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (Wittenau) ein. Laut Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) waren es zu 60 Prozent Moldawier.

Knapp tausend Menschen aus dem ärmsten Land Europas zwischen Rumänien und der Ukraine wurden im Juli gezählt, doppelt so viele wie im Juni. Sie können in Wittenau einen Asylantrag stellen und werden dann für wenige Tage nebenan in einer neuen Unterkunft mit rund 500 Plätzen untergebracht. Die allermeisten haben keinen Anspruch auf Asyl, weil Armut ein Flucht-, aber kein Asylgrund ist.

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