Berlin - Nur zwei Meter entfernt von der Stelle, wo 18 Stunden zuvor ein Mann getötet wurde, gibt es alle möglichen Sonderangebote: runtergesetzte Sandalen, besonders preiswerte Wurst.

In der Kaufland-Filiale an der Weddinger Residenzstraße, wo am Dienstagabend ein Verwirrter einen 82-jährigen Mann erstochen hat, geht am Mittwoch alles wieder seinen gewohnten Gang – so, als wäre nichts passiert. Aus den Lautsprechern dringt italienische Schmusemusik, die verglaste Wursttheke blitzt, auf dem weißen Fliesenboden davor ist das Blut weggewischt.

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