„Wenn ich recht habe, dann haben die wahren Täter erfolgreich ein Verwirrspiel aufgezogen und die Polizei auf eine falsche Fährte gelockt.“, sagt Benjamin Lutzen, verurteilt zu lebenslangen Haft.
Foto: BLZ/T. SCHROEDER

Belrin - Benjamin Lutzen schaut auf seine Uhr. Eine Stunde Zeit hat er noch, dann muss er wieder zurück in die Justizvollzugsanstalt. Als Freigänger darf er sich seit April letzten Jahres 16 Stunden am Tag außerhalb des Gefängnisses aufhalten. In diesen Stunden der Freiheit arbeitet er in einem Ingenieurbüro und besucht seine Familie, bei der er ab und zu auch übernachten kann. Aber immer wieder muss er dann zurückkehren in seine Gefängniszelle. Vor fast zehn Jahren, im Februar 2010, war Benjamin Lutzen, der eigentlich anders heißt, nach 14-monatiger Untersuchungshaft zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Wegen Anstiftung zum Mord. „Ein Fehlurteil“, sagt Lutzen. „Denn ich bin unschuldig.“

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