Gregor S., angeklagt des Mordes, vor dem Landgericht Moabit.
Gregor S., angeklagt des Mordes, vor dem Landgericht Moabit.
Foto: Olaf Wagner

Berlin - Bevor er mordet, putzt Gregor S. seine Wohnung, wie er es lange nicht getan hat. Wahrscheinlich reinigt er auch die Lichtschalter, die er sonst nur mit dem Fuß betätigte. Aus Angst vor Infektionen. Dann fährt er vom rheinland-pfälzischen Andernach, seinem Wohnort, nach Koblenz. Geht in einen Waschsalon und zum Friseur, kauft sich Rasierzeug. Das Klappmesser des Herstellers Haller, sein Mordwerkzeug, hat er bereits zwei Tage zuvor erworben: in einem Koblenzer Fachgeschäft für Messer und Scheren. Es kostet 19,50 Euro. Die Klinge ist zehn Zentimeter lang.

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