Berlin - Das Blut ist überall auf den Fotos zu sehen. Neben dem Kopf des Toten, neben seinem Oberkörper, auf denen noch die Spuren der Reanimationsversuche durch die Rettungskräfte zu sehen sind. 26 Fotos werden an diesem Mittwoch im Schwurgerichtssaal 700 des Kriminalgerichts in Moabit auf einem großen Bildschirm gezeigt. Auf einigen sind Patronenhülsen zu sehen, auf anderen die Dokumente, die der Tote bei sich trug: eine Fahrkarte Berlin-Amsterdam, eine Reservierungsbestätigung für ein Berliner Hotel.

Die Bilder zeugen von dem gewaltsamen Tod eines 40-jährigen Georgiers tschetschenischer Abstammung. Es sind Fotos aus der Tatortmappe. „Keine schönen Bilder. Das sage ich für alle, die solche Bilder nicht gewohnt sind“, hatte Olaf Arnoldi, der Vorsitzende Richter des Staatsschutzsenats des Berliner Kammergerichts, gesagt, bevor der Bildschirm angeschaltet wurde.

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