Berlin - Am 25. Juni 2007 starb Nora Feller*. Die damals 26-jährige Berlinerin wurde in der Wohnung ihres Freundes in Athen tot aufgefunden. 14 Jahre ist das nun her und Noras Eltern, Maria und Günter Feller*, kommen seit jenem Tag nicht mehr zur Ruhe. Die griechische Justiz sagt, es war Selbstmord. Doch die Familie aus Lichtenberg glaubt, dass die Tochter damals von ihrem eigenen Lebensgefährten ermordet wurde. Bei ihrer  Suche nach der Wahrheit, aber vor allem nach Gerechtigkeit, werden sie von dem bekannten Profiler Axel Petermann unterstützt. Das Ergebnis seiner Recherche hat er in seinem neuesten Buch „Im Auftrag der Toten“ (Heyne-Verlag) veröffentlicht.

„Das Schlimmste ist diese Ungerechtigkeit“, sagt Maria Feller leise. Die zierliche, aber sehr resolute Frau, wirft den griechischen Behörden vor, den Todesfall ihrer Tochter nicht richtig ermittelt zu haben. Um endlich aus „diesem Selbstmord-Schicksal“, wie sie es selbst bezeichnet, herauszukommen, nahm sie Kontakt zu Axel Petermann auf. Er sollte sie bei ihrer Lebensaufgabe unterstützen. Denn klar ist: Hätte der frühere Leiter der 1. Mordkommission ihr bewiesen, dass sich ihre Tochter das Leben genommen hätte, „so wäre der Fall für sie erledigt gewesen“, betont sie. Ist er aber nicht.

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