Berlin/Borgsdorf - Sie sammelte Müll auf, wo immer er herumlag. Sie pflanzte in Hinterhöfen Blumen und engagierte sich im Tierschutz. Barbara Zürner hatte sich als Umweltaktivistin nicht nur an ihrem Wohnort, in Berlin-Mitte, einen Namen gemacht. Die parteilose Frau saß dort jahrelang für die PDS im Bezirksparlament.

Auch im Landkreis Oberhavel kannten sie viele. 30 Jahre lang war die Tierärztin regelmäßig mit der S-Bahn nach Borgsdorf gefahren und von dort nach Velten geradelt, um bei einem Schmiedemeister als Hufschmiedin zu arbeiten. Bis zu jenem 30. Oktober 1997. Als sie niedergeschlagen, vergewaltigt und so schwer verletzt wurde, dass sie ins Koma fiel und daraus nie wieder erwachte. Viereinhalb Jahre nach dem Überfall starb sie.

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