Masken dienen ganz verschiedenen Zwecken. Hier geht es wahrscheinlich nur um reinen Spaß.
Foto: imago images/Westend61

Berlin - Ich möchte mal wieder etwas über den Mund-Nasen-Schutz schreiben, kurz Maske genannt. Denn ich habe das Gefühl, unsere Zeit wird als „Ära der Masken“ in die Geschichte eingehen, und da sollte sich die Berliner Forschung schnell zusammenfinden, um eine große, nobelpreisträchtige Theorie der Maskologie zu erfinden. Gründet ein „Berlin Center for International Mask Studies“! „Der Stoff dafür looft ja uff de Straße rum“, sagt mein innerer Berliner.

Alle könnten mitmachen: Biologen, Mediziner, Philosophen, Medienwissenschaftler, ja sogar die allseits beliebten Gender Studies. Deren zentrale Frage ist: Gibt es geschlechtstypische Eigenheiten beim Maske-Tragen? Eine These dazu hat gerade die Kabarettistin Lisa Feller entwickelt (immer sind die Kleinkünstler schneller als die Forschung!). Sie sagte, dass es unter den Männern zwei Typen gibt: die „Maskenmuffel“ (die es ablehnen, Masken zu tragen) und jene mit den „Muffelmasken“ (die ihre Masken nur einmal im Monat waschen). Das sollten Forscher mal empirisch nachprüfen. „Dit könnte als Muffeltheorie janz groß Forore machen“, sagt mein innerer Berliner.

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