Manfred Maurenbrecher bereitet sich akribisch auf den Besuch seines Helden vor. Es ist Juni 1963, die Menschen in West-Berlin fiebern dem bevorstehenden ersten Besuch des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy entgegen, und die Stimmung färbt auch auf den 13-Jährigen Schüler ab. Der junge Präsident ist für ihn der Supermann, er verkörpert seine Ideale, wie Weltoffenheit, Freiheit.

Im Zimmer des Jungen in Friedenau hängen Bilder von John F. Kennedy, er studiert die Zeitung und schneidet schon Tage vorher die Route aus, die der Präsident am 26. Juni durch West-Berlin zurücklegen will. Maurenbrecher hat einen Plan. Er will der Entourage hinterher fahren, mit seinem Tretroller. „Das war nicht so ein kleines Ding, wie es sie heute gibt, sondern ein Roller mit großen Reifen“, sagt Maurenbrecher fünfzig Jahre später.

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