Berlin - Sinisa K. fasste sich kurz. Der 30-jährige Serbe, der sechs junge Frauen in Berlin und Brandenburg vergewaltigt haben soll, legte gleich zu Prozessbeginn am Mittwoch ein Pauschalgeständnis ab. Mit kurz geschorenen Haaren, grauem Kapuzenpulli und blauer OP-Maske ließ er vor dem Landgericht Berlin über seine Anwälte erklären, er räume die Taten ein und bereue sie aufrichtig.

Der Fall hatte im vergangenen Sommer für schreckliche Schlagzeilen gesorgt. Im Juni und Juli 2020 soll der mutmaßliche Serientäter auf entlegenen Wegen südlich des Wannsees und in Bernau insgesamt sieben Frauen zwischen 14 und 27 Jahren überfallen und sich an ihnen vergangen haben. Eine 18-Jährige konnte um Hilfe rufen, der Täter floh und war Mitte Juli festgenommen worden.

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