Berlin - Mike L. spricht an diesem Mittwoch vor dem Landgericht nicht selbst, er lässt seinen Anwalt reden. Er habe seiner einstigen Freundin nachgestellt, habe sie auch geschlagen und gewürgt, heißt es in der Erklärung des Angeklagten. Er bedauere das heute, könne nicht erklären, warum er sich „so rücksichtslos und mies verhalten“ habe. Damals habe er unter Verlustängsten gelitten, zudem sei er krank gewesen vor Eifersucht. Doch der 33-Jährige bestreitet vor Gericht, seine Ex-Partnerin mit Gewalt entführt und vergewaltigt zu haben.

Es ist der zweite Verhandlungstag, an dem sich der mutmaßliche Stalker Mike L. vor einer Strafkammer verantworten muss. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seiner einstigen Partnerin zwischen Februar und April vergangenen Jahres nachgestellt zu haben, um die Kontrolle über ihr Leben zu erlangen. In der Anklage geht es um gefährliche Körperverletzung, Bedrohung, Geiselnahme und Vergewaltigung.

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