Weißer Marmor und ein gebrochenes Herz: Karin G. stellt manchmal Figuren auf Keiras Grab. 
Foto: Thomas Uhlemann

Berlin - Der Gedanke ist jeden Tag präsent. Der Gedanke, es irgendwie zu Ende zu bringen. Mit Tabletten vielleicht oder mit einem Messer. Vor allem abends, wenn Karin G. allein in ihrer Wohnung in Alt-Hohenschönhausen ist. Wenn sie nur mit Rocci, den sie ihren Therapiekater nennt, auf der Couch des Wohnzimmers sitzt. Dort, wo sie ihre Tochter Keira fand. Blutüberströmt, mit einem Schal um den Kopf, der wie ein Knebel zweimal fest um Mund und Nase gewickelt war. Mindestens 23-mal hatte der Mörder auf den Körper der 14-Jährigen eingestochen. Drei Stiche hätten allein zum Tode geführt. Das war vor genau zwei Jahren.

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