Cottbus - Als die Zeugin am Freitag ihre kleine Tochter beschreiben soll, bleibt ihr die Stimme weg. Sie sucht, so scheint es, verzweifelt Halt an einem Taschentuch, mit dem sie die Tränen zurückhalten will. Emma sei ein Wunschkind gewesen, ein fröhliches Mädchen, das mit seiner knapp zwei Jahre älteren Schwester „super gerne“ gespielt habe, sagt die 37-jährige Mutter nach Sekunden der Stille weinend. Sie trägt wie zum Zeichen der Trauer schwarze Kleidung, die sie noch zierlicher erscheinen lässt. Dann erzählt die gelernte Zahnarzthelferin von dem Tag, an dem sie ihre fünf Jahre alte Tochter Emma im Haus ihre Ex-Mannes in Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) gefunden hat. Erdrosselt mit einem USB-Kabel. Mutmaßlich von ihrem ehemaligen Mann, Emmas Vater.

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