Im Mordfall Ingo W. geht die Polizei offenbar neuen Hinweisen nach. „Seine Ehefrau gilt inzwischen ebenfalls als Beschuldigte“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Montag.
Am Vormittag erschien die Witwe des Ermordeten im Landeskriminalamt. „Sie ließ sich freiwillig erkennungsdienstlich behandeln“, bestätigte ein Polizeisprecher. Die Frau gab ihre Fingerabdrücke und eine DNA-Probe ab und musste sich fotografieren lassen. Auch der 16-jährige Sohn des Ermordeten musste am Montag erstmals eine DNA-Probe abgeben. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst einen richterlichen Beschluss dafür benötigt. So etwas ist nötig, wenn sich Beschuldigte einer freiwilligen DNA-Abgabe verweigern oder deren Erziehungsberechtigte dagegen sind.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.