Das Eiszeit Kino in Kreuzberg schließt. Wie der Betreiber in einer Pressemitteilung am Dienstag mitteilte, läuft die letzte Vorstellung am Freitag, den 18. Mai. Das Insolvenzverfahren ist angemeldet.

Das Kino, das vor einem Jahr nach einem Umbau neu eröffnete, hatte sich mit dem neuen Besitzer des Hauses auf einen Baukostenzuschuss für den Innenausbau von 360.000 Euro geeinigt. Geflossen ist nach Aussagen des Betreibers Burkhard Voiges gegenüber der Berliner Zeitung wesentlich weniger: „Der neue Besitzer des Hauses hat nur 180.000 Euro der zugesagten Summe gezahlt.“

Im Zuge dessen soll der Besitzer die Miete erhöht haben, was zu einer finanziellen Schieflage des Programmkinos geführt habe. Es konnten keine Rücklagen gebildet werden, ebenso konnten die offenen Rechnungen der Baufirmen nicht mehr bezahlt werden, so Voiges.

Das Eiszeit Kino nach Aussagen von Burkhard Voiges seit Monaten steigender Besucherzahlen. Das neue Konzept nach Modernisierung aus Gastronomie und Kino schien aufzugehen: Kommunikation und Begegnung standen im Vordergrund. Regisseure kamen zur Premiere, stellten ihre Filme vor und kochten sogar anschließend mit dem und für das Publikum. (mlp)