Potsdam - Die Trauer reißt nicht ab. Noch immer bekunden Potsdamer am Oberlinhaus im Ortsteil Babelsberg ihre Anteilnahme, legen vor dem Behindertenwohnheim Blumen nieder und zünden Kerzen an, wo am Mittwochabend eine Pflegerin vier Bewohner umgebracht und einen weiteren schwer verletzt haben soll. „Die Tat ist allein schon deshalb schockierend und zu verurteilen, weil hier Menschen Zuwendung von ihrem Betreuer erwarteten, die in Gewalt umschlug“, sagt Marcus Graubner, Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland (ABiD). Neben der Aufklärung sei es nun besonders wichtig, verstärkt den Fokus auf die Betreuung und Pflege von Behinderten und schwer kranken Menschen zu richten. Graubner fordert mehr Kontrollen und einen Eignungstest für Pflegekräfte in solchen Einrichtungen.

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