Mit einem Großaufgebot an Beamten war die Polizei am Dienstagvormittag auf dem Breitscheidplatz in Charlottenburg im Einsatz. Elf Flüchtlinge, die Teilnehmer der Mahnwache waren, wurden zur Identitätsfeststellung ins Polizeipräsidium am Tempelhofer Damm mitgenommen.

Hintergrund des Polizeieinsatzes ist der Verdacht, dass die afrikanischen Flüchtlinge gegen die Residenzpflicht verstoßen haben. Am 13. Mai hatten sie in der RBB-Abendschau erklärt, dass sie aus Sachsen-Anhalt nach Berlin gekommen seien. Sie dürfen den Landkreis, in dem sie untergebracht sind, jedoch nicht verlassen. "Entsprechend dem Paragraf 59 des Asylverfahrensgesetz ist die Polizei gehalten, solche Verstöße zu beenden", sagte Polizeisprecher Stefan Redlich.

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