Der selbsternannte „Volkslehrer“ Nikolai N. hat gegen seine Entlassung aus dem Schuldienst Klage eingereicht. Die Bildungsverwaltung hatte ihn zuvor fristlos gekündigt, weil er auf seiner Youtube-Seite rechtsradikale Positionen vertreten hat und Holocaust-Leugner zu Wort kommen ließ. Nikolai N. hatte zuletzt als Lehrer an der Vineta-Grundschule in Gesundbrunnen gearbeitet. 

Am 11. Juni soll es nun vor dem Arbeitsgericht zunächst einen Gütetermin geben. Das beklagte Land mache geltend, dem Lehrer fehle aufgrund dieser Äußerungen die Eignung als Lehrer, teilte das Arbeitsgericht am Dienstag mit. Der klagende Lehrer mache hingegen geltend, es handele sich um eine politisch motivierte Kündigung, für die es keinen Grund gebe.

Der Personalrat der Bildungsverwaltung hatte keine Einwände gegen die Kündigung gehabt. Die Bildungsverwaltung hatte eigenes einen externen Rechtsanwalt für das Kündigungsverfahren engagiert.