Berlin - Ist es okay, als Filialleiter einen Pappkarton nach einem Kunden zu werfen? Nein. Darüber sind sich die Anwälte im Rechtsstreit über die außerordentliche Kündigung nach dem Rassismus-Vorwurf in einer Berliner Aldi-Filiale einig. Doch der Anwalt des ehemaligen Filialleiters argumentiert mit einer „gefühlten Bedrohung“ und stellt die Frage in den Raum, ob der Kartonwurf für eine außerordentliche Kündigung reicht.

Anlass für die Kündigung war die Veröffentlichung eines Videos bei Instagram, das zeigt, wie der Mitarbeiter einen Karton nach dem Berliner Prince Ofori wirft und außerdem die rassistische Fremdbezeichnung N*** vor laufender Kamera rechtfertigt. Als das Video viral ging, reagierte Aldi schnell mit einem öffentlichen Statement und der Mitteilung, sich von dem Mitarbeiter getrennt zu haben. Der Verkaufsstellenleiter klagt nun dagegen.

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