Berlin - Die Häuser sind farbig, alles ist sauber, man sieht kaum eine Menschenseele. Was sich hier ereignete, passt einfach nicht hier her: Am Sonntagabend starb in der Neuköllner High-Deck-Siedlung ein 18-Jähriger – unter Umständen, für deren genaue Aufklärung die Polizei wohl noch lange brauchen wird. Der Mann, der ihn tötete, kam Dienstagabend frei, weil er laut Staatsanwaltschaft aus Notwehr gehandelt hat.

Die gepflegten Fassaden täuschen über das Milieu aus Verwahrlosung, Gewalt und Rohheit hinweg, aus dem diese Tat erwuchs. Aus einem kleinen Streit war ein Straßenkampf mit Macheten und Messern geworden, bei dem ein Mann Jussef el-A. tötete. Einen Streitschlichter.

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