Berlin - Es gibt Videotheken, die haben eine Sex-Ecke, oft verborgen hinter einer Wand. Nun hat auch der Bezirk Mitte seine Erotik-Ecke. Überhaupt nicht verborgen, sondern freizügig mit offenen Schaufenstern, werben gleich zwei Geschäfte an der Oranienburger Straße für Dildos und Artverwandtes. Einträchtig fast Wand an Wand befinden sich dort Filialen des Sex-Toys-Herstellers Fun Factory (seit sieben Jahren am Ort) und dem bekanntesten Sexshop des Landes, Beate Uhse (seit Freitag). Während der Freitag für Fun Factory ein normaler Geschäftstag wurde, verschenkte Beate Uhse an dem Tag je 1000 Vibratoren und Penisringe.

Tatsächlich kann ein bisschen Werbung wohl nicht schaden, schließlich hat der Flensburger Sex-Konzern seit Schließung des „Museums“ an der Joachimsthaler Straße vor zwei Jahren keinen Laden in Berlin gehabt. „Wir haben nach Geschäftsräumen in der Innenstadt gesucht, aber lange keine gefunden. Viele Vermieter haben Hemmungen“, sagt Johann Steiner, Geschäftsführer aller Beate-Uhse-Läden in Deutschland. Jetzt sei man glücklich, etwas gefunden zu haben, noch dazu in der Spandauer Vorstadt, die von Touristen und Berlinern gut besucht werde. Und das alles gerade noch rechtzeitig zum 70. Firmengeburtstag, der im Oktober begangen wurde.

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