Berlin - „Lieber den Bestand verbessern als neu bauen“ empfiehlt das Umweltbundesamt (UBA) in einer Broschüre mit dem Titel „Nachhaltiges Bauen und Wohnen“. Bei einem seiner eigenen aktuellen Bauprojekte hält sich das Umweltbundesamt aber nicht daran. Im sogenannten Dahlemer Dreieck in Steglitz-Zehlendorf – einem Areal zwischen der Straße Unter den Eichen, Boetticher Straße und Thielallee – soll ein Gebäude aus den 1960er-Jahren für ein neues Labor- und Verwaltungsgebäude des UBA abgerissen werden.

Das ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, der Ende Mai entschieden wurde. Der Neubau soll an ein denkmalgeschütztes Gebäude angebaut werden, das saniert werden soll. Gewonnen hat den Wettbewerb das Büro rw+ Gesellschaft von Architekten aus Berlin. Ihr Konzept sieht ein Gebäude aus drei aufeinander gestapelten Kuben mit einer Fassade aus hellen Fertigbetonplatten vor. Kritiker bezeichnen das Projekt als ökologisch „nicht zeitgemäß“.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.