Seidenstrümpfe für jede Frau! Endlich, nach Ewigkeiten des verborgenen Beines begann in den 1920ern die Revolution von unten, die Befreiung von Wade und Knie. Synthetische Fasern, als Rayon in die Massenproduktion überführt, machten Seidenstrümpfe geschmeidig und preiswert. Junge Frauen rollten ihre Strümpfe oft unter das Knie – schockierend! Das sündige Berlin konnte nicht genug davon haben und zeigen.

In den Seidenen Zwanzigern rutschten die Taillen der Kleider auf die Hüfte, die Säume stiegen ihnen entgegen. Kann man sich die Großstadtmode der Zwanziger ohne das glänzende Bein vorstellen? Dazu die Frau: Zum kurzen Rock trug sie kurzes, gern tiefschwarz gefärbtes Haar, besuchte Clubs, rauchte, trank Alkohol und ignorierte die Benimmregeln. Petting, also Sex ohne Geschlechtsverkehr, fand immer mehr Freundinnen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.