Berlin - Die Wahlvorständin lässt den Kulli fallen. Sie pustet Luft aus, massiert ihre Schläfen. Es fehlen weiterhin zwei Erststimmen. „Wir zählen nochmal“, sagt sie schließlich. Die übrigen Helfer seufzen. Es ist ein Saal im Rathaus Pankow, mit hohen Decken und viel Platz für Seufzer sowie einem langen Tisch, für sehr viele Stimmzettel. Sie liegen ausgebreitet und zu Papierstapeln sortiert oder warten noch in Plastikkisten und Umschlägen.

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